Einmal ein Königshund sein…..

Fast die gesamte Mannschaft der Flinken Pfoten

Es war einmal ein Wintertag, der war so warm wie ein Herbsttag, da trafen sich alle Flinken Pfoten am Tierheim zu Kerstins jährlichem Weihnachtsspektakel. Dieses Jahr fand ich es besonders toll, denn Kerstin hatte mich sogar als einen mutigen Königshund mit ins Märchen eingebaut! Sie ist eben immer für eine Überraschung gut. Gemeinsam mit den anderen Trainerhunden ging es darum, wer mit Hilfe seiner Gefährten die meisten Glitzerperlen erringen würde, um nach dem alten König das Land zu regieren. Wer jetzt denkt wie ich: Hä, was sollen denn die Hunde mit Glitzerperlen, der kann beruhigt sein. Am Ende bekamen wir wie immer zu Weihnachten eine tolle Knabbertüte mit Hundeleckerlis. Aber bis es so weit war, mussten wir uns erst einmal auf einen laaaaangen Weg mit viiiiielen Aufgaben machen.Nach dem Schätzen der Leckerlis war ein Hunderennen dran, für das ich mir sofort Waltrauts Blizzy schnappte. Sie erschien mir als Jüngste die beste Läuferin. Naja, war sie nicht ganz, aber fast. Nach dem Schnelllauf wurde ein Schnellsprecher gesucht. Diese Aufgabe übernahm Lyas Frauchen für mein Team. Die kleine Schlappe, die wir dabei erlitten, musste dann Alinas Baldo im Spiel „Mein Hund kann….“ sofort ausgleichen. Da hätten wir fast die Höchstsumme von sechs Perlen erringen können, wenn Baldo etwas handlicher als 40 kg gewesen und Frauchen elegant auf den Arm gesprungen wäre. Aber trotzdem hat er uns eine ganze Menge Punkte – äh Perlen – eingefahren. Jedenfalls mehr als die Chefin von’t Janze selbst bei Martin Rütters Hundequiz. Während sie noch gründlich über die Antworten nachdachte, starteten die Grünschnäbel sofort und hatten tatsächlich auch das Glück auf ihrer Seite. Aber die letzte Station brachte es dann. Wettfressen einer leckeren Hundemahlzeit. Wir wussten sofort, dass wir dafür Stefans neuen Hund Panki auswählen mussten. Straßenhund aus der Türkei und erst wenige Tage in Deutschland und bei Stefan. Ratzfatz – wenn auch nicht als erste – hatte sie den Becher leer geleckt.
Danach konnten wir endlich endlich im Tierheim im großen Saal einkehren und zum Ende des Märchens kommen. Was soll man sagen: König der Flinken Pfoten wurde– irgendwie war es ja zu erwarten – Arno, der Laute. Ich würde sagen, da müsste er ja ab und an auch mal zum DONG kommen und nach dem Rechten sehen. Aber das wird wohl auch in das Reich der Märchen gehören. Da machen Nala und ich wenn auch nicht das Königspaar, so doch die Alterspräsidenten. Nala wird ihr Frauchen mit etwas Geblaffe antreiben und ich als der Mann werde die wie meistens die Sicherung der Außengrenzen übernehmen, wenn es nötig ist. Und wenn wir nicht sterben (auf keinen Fall natürlich), so erwartet uns auch im kommenden Jahr wieder ein spannendes Flinke-Pfoten-Märchen.

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